WSM300 - Veranstaltungen
Ergebnisse/Veranstaltungen

Das FuE-Projekt WSM300 liefert Voraussetzungen, um den Anforderungen der Wasserwirtschaft im Hinblick auf die Bestandsanalyse und die Aufstellung von kosteneffizienten Maßnahmenprogrammen auf Einzugsgebietsebene zu begegnen. Es wurde besonderer Wert gelegt auf die praktische Relevanz und Nutzbarkeit der Methoden und Werkzeuge. Erfahrungsberichte aus drei Fallstudien bieten einen Leitfaden für die generelle Vorgehensweise und Unterstützung in beliebigen Einzugsgebieten.

Welche Aspekte beinhaltet das im Einzelnen?

Für wen sind diese Resultate und Entwicklungen von Interesse?

  • Für die Umsetzung der WRRL zuständigen Behörden (LUA, StUÄ, WWA, Landwirtschaft etc.)
  • Für den wasserwirtschaftlichen Betrieb zuständigen Institutionen (Verbände, Stadtwerke, etc.)
  • Für Landkreise, Kommunen
  • Für Planer und wissenschaftliche Institutionen (Hydrologie, Raumplanung, etc.)
  • Für Vertreter von Gruppen, die in der wasserwirtschaftlichen Entwicklung involviert oder davon betroffen sind (Naturschützer, Landwirte, Fischerei, etc.)

In welcher Form werden Erkenntnisse und Ergebnisse zur Verfügung gestellt?

Informationsveranstaltung(en)

Im Anschluss an das offizielle Ende des Projektes zum Juni 2005 (die Laufzeit wurde um 3 Monate bis zum 15.9.2005 verlängert) wurde am 30. Juni + 1. Juli 2005 im Zentrum für Umweltkommunikation bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück der Öffentlichkeit die Erkenntnisse und Ergebnisse unter dem Titel
Die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in der Praxis - Integrierte Wasserwirtschaft in kleinen Einzugsgebieten
präsentiert. Siehe dazu auch den Flyer und das Programm. Des Weiteren steht die Teilnehmerliste bereit. Eine Kurzform der Vorträge ist noch in Bearbeitung.

Nach Fertigstellung des Leitfadens werden die Teilnehmer benachrichtigt und erhalten je ein Exemplar der Projektergebnisse.

Zunächst keine weitere Veranstaltung vorgesehen:
Auch wenn die Teilnahme für eine Person nicht möglich war wurde in der Ankündigung der Veranstaltung in Osnabrück darum gebeten, grundsätzliches Interesse an dem genannten Thema und entsprechenden Veranstaltungen an verschiedenen Orten des Bundesgebiets mitzuteilen (EMail). Schließlich war infolge der Abgrenzung "kleine Einzugsgebiete" schwerpunktmäßig eine eher regionale Zielgruppe angesprochen, denen die Ergebnisse und Erkenntnisse mit relativ geringem zeitlichen und finanziellen Aufwand nahezubringen sein sollten.
Wir müssen indes sagen, dass sich die Resonanz auf diese Aufforderung in Grenzen hielt, obwohl die Bearbeiter des Projektes durchaus an einer überregionalen Verbreitung interessiert sind und sich auch dafür einsetzen werden. Offensichtlich bedarf es für die zahlenmäßig erfolgreiche Durchführung weiterer Veranstaltungen des Engagements der für die Bearbeitung der EU-Wasserrahmenrichtlinie zuständigen Instanzen, die in ihrem "Einflußbereich" die entsprechende Wirkung erzielen (z.B. Staatliche Umweltämter, Regierungspräsidien, Wasserwirtschaftsämter, ...). Nach Abschluss des Projektes muss versucht werden, in dieser Hinsicht eine Zusammenarbeit ins Leben zu rufen, die es ermöglicht, vergleichbare Veranstaltungen zur Verbreitung des Leitfadens, sowie der im Projekt entwickelten Methodik und der Werkzeuge durchzuführen.

Abschlussbericht

Es ist vorgesehen, den kompletten Abschlussbericht nach Projektende als pdf-Dokument zum Download zur Verfügung zu stellen.

Leitfaden

Der 24-seitige Leitfaden wird in übersichtlicher Form die Hintergründe, Voraussetzungen, Arbeitsschritte und unterstützenden Methoden und Werkzeuge für einen pragmatischen und zielorientierten Zugang zur Lösungs- und Entscheidungsfindung enthalten. Er stellt somit gewissermaßen die Essenz aus dem Abschlussbericht dar. Durch die Einschränkung des Umfangs und die Gestaltung soll der heterogenen Gruppe der involvierten Personen eine angemessene Grundlage für die Diskussion und Bearbeitung des komplexen Themas "einzugsgebietsbezogene Wasserwirtschaft" bereitgestellt werden.

Ein Entwurf des Leitfadens wurde bereits auf der Informationsveranstaltung in Osnabrück präsentiert. Eine abschließende Bearbeitung und Drucklegung hat allerdings noch nicht stattgefunden.
Wir informieren Sie, sobald der Leitfaden zur Verfügung steht!

Softwarekomponenten

In Anlehnung an ein modular aufgebautes Decision-Support-System wurde in dem Projekt im wesentlichen die Entwicklung bzw. Weiterentwicklung folgender Softwarekomponenten betrieben:

  • Entscheidungsmatrix
  • Maßnahmenkatalog
  • Zielvariablenkatalog
  • Bewertungstool
  • Zeitreihenverwaltung
Auf die Verfügbarkeit und den Bezug dieser Komponenten wird in Kürze näher eingegangen.

Erfahrungsaustausch

Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, zu den Bearbeitern der Fallstudien Kontakt aufzunehmne um sich z.B. unmittelbar die Erfahrungen, Schwierigkeiten und Notwendigkeiten in der Organisation eines Gewässerbeirats schildern zu lassen. (Siehe dazu die Liste der Kooperationspartner)

"Nachfolge"projekte