Informationsveranstaltungen für die Öffentlichkeit
am 30. Juni + 1. Juli 2005 im Zentrum für Umweltkommunikation bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück.
Das FuE-Projekt WSM300 liefert Voraussetzungen, um den Anforderungen der Wasserwirtschaft im Hinblick auf die Aufstellung von kosteneffizienten Maßnahmenprogrammen auf Einzugsgebietsebene zu begegnen. Es wurde besonderer Wert gelegt auf die praktische Relevanz und Nutzbarkeit der Methoden und Werkzeuge. Erfahrungsberichte aus drei Fallstudien bieten einen Leitfaden für die generelle Vorgehensweise in beliebigen Einzugsgebieten.
In diesem Sinne wurden im Anschluss an das offizielle Ende des Projektes zum Juni 2005 der Öffentlichkeit die Erkenntnisse und Ergebnisse unter dem Titel
Integrierte Wasserwirtschaft in kleinen Einzugsgebieten
präsentiert, die sich an
- für die Umsetzung der WRRL zuständigen Behörden (LUA, StUÄ, WWA, Landwirtschaft etc.)
- für den wasserwirtschaftlichen Betrieb zuständigen Institutionen (Verbände, Stadtwerke, etc.)
- Landkreise, Kommunen
- Planer und wissenschaftliche Institutionen (Hydrologie, Raumplanung, etc.)
- Vertreter von Gruppen, die ein Interesse an der wasserwirtschaftlichen Entwicklung haben oder davon betroffen sind (Naturschützer, Landwirte, Fischerei, etc.)
richten. In dieser Veranstaltung wurde u.a. dargestellt
- welche Anforderungen seitens der zuständigen Behörden, der Nutzer und Betreiber und seitens der Umwelt- bzw. Naturschutzverbände zu berücksichtigen sind
- wie ein "Gewässerbeirat" ins Leben gerufen und konstituiert wird, damit sämtlichen Interessen der Öffentlichkeit bei der Vorbereitung von Entscheidungen Rechnung getragen werden kann
- wie der Diskurs zwischen unterschiedlichen Interessengruppen unterstützt wird
- wie der Entscheidungsprozess durch den Aufbau einer Entscheidungsmatrix systematisch und für alle Beteilgten transparent und nachvollziehbar gestaltet wird
- wie mit Hilfe eines Katalogs von Zielvariablen die konkrete Festlegung von Zielen unterstützt und vereinfacht wird
- wie die Aufstellung von Bewirtschaftungsplänen (Maßnahmenprogrammen) erfolgt
- wie Bewirtschaftunspläne aus unterschiedlichen Blickwinkeln bewertet und miteinander verglichen werden können
- welche EDV-Werkzeuge für diese Aktivitäten notwendig sind bzw. unterstützend zum Einsatz kommen
(siehe auch den Flyer und das Programm).
Bitte teilen Sie uns mit (EMail), wenn Sie an der Veranstaltung in Osnabrück interessiert sind, jedoch nicht daran teilnehmen können. Bei einer großen Anzahl von Interessierten wird in Betracht gezogen, weitere Veranstaltungen an verschiedenen Orten im Bundesgebiet durchzuführen. Wir informieren Sie an dieser Stelle darüber!